Phantastisch! 59 soeben erschienen

Zeitschriften wie die phantastisch! vermisse ich im Zeitschriftenhandel ...

Auch wenn oder gerade weil das Magazin eine Nische ausfüllt, indem es sich zuallererst auf den Science-Fiction- und Fantasy-Buchmarkt konzentriert. Die neue phantastisch!-Ausgabe beinhaltete auf 66 Seiten vier Interviews, daneben acht Berichte und eine Kurzgeschichte. Verziert wird die Ausgabe von einem starken Cover von Dirk Berger. Lobenswert finde ich darüberhinaus die unzählbaren Kurzrezensionen, die einen hervorragenden Überblick über den derzeitigen Sci-Fi- und Fantasy-Buchmarkt bieten.

Who the Fuck is !XAVER ? ...

Sie wissen es nicht?

Unter uns: bis vor wenigen Tagen hatte ich auch keinen blassen Schimmer ... erst als ich durch zufällige Recherche auf Klaus N. Fricks Blog fündig wurde, war ich etwas schlauer.

Sofort bestellt, wartete ich (bedingt durch den Poststreik) auf diesen !XAVER zunächst vergebens.
Doch das Glück meinte es gut mit mir: auf dem diesjährigen WetzCon - mit Verlaub: dem »hottest Con ever!« - sprachen mich zwei der Macher, nämlich Christian Hoffmann und Stefan Kuhn, eher zufällig an. Denen klagte ich mein Leid, wonach Stefan kurzerhand ein Exemplar dieses ominösen !XAVERs aus seinem Rucksack zog und es mir mit den Worten: »Du hast bestimmt jemanden, dem Du das doppelte Exemplar weiterreichst.«, übergab. Ja! Danke euch Beiden ... und freilich hab´ ich jemanden gefunden, nicht wahr Chrissi? ;))

Vorausschicken kann ich gleich hier: es war mir gar nicht mehr bewusst, daß es in unseren Tagen noch ein »Fanzine« mit ebenso interessantem wie vielseitigen Inhalt gibt, das zudem noch einen solch hohen Spaßfaktor garantiert!

Wolfgang Jeschke verstorben

Wolfgang Jeschke (* 19. November 1936 in Tetschen, Tschechoslowakei; † 10. Juni 2015 in München) wuchs nach der Vertreibung seiner Familie aus der damaligen Tschechoslowakei (der heutigen Tschechischen Republik) in Asperg bei Ludwigsburg auf. 1953 absolvierte er nach Abschluß der mittleren Reife eine Werkzeugmacherlehre und war im Maschinenbau tätig. Bis 1959 holte er das Abitur nach und studierte dann Germanistik, Anglistik und Philosophie in München.

Später arbeitete er als Redakteur bei »Kindlers Literatur Lexikon« und der Enzyklopädie »Die Großen der Weltgeschichte«. Ab 1970 war er als Herausgeber der Reihe »Science Fiction für Kenner« im Lichtenberg Verlag tätig, wo auch seine erste Kurzgeschichtensammlung »Der Zeiter« erschien. Ab 1972 arbeitete Jeschke auch für den Heyne Verlag, wo er ab 1973 (bis 2002) zusammen mit Herbert W. Franke als Herausgeber und Lektor der »Heyne Science Fiction & Fantasy« fungierte.

Alexander Preuss - Ausstellung in Aachen

»SUBSPACE 2.0« − Eine Reise durch Raum und Zeit

Alexander Preuss, aktuell mit Cover und ausführlicher »Galerie« in EXODUS 32 vertreten, lädt zu einem Ausflug in sein Universum aus fantastisch-futuristischen Arbeiten ein. Der 1974 in Aachen geborene Künstler stellt in seiner Heimatstadt seine Werke vor.

Veranstaltungsort ist die Location Artikel 5, der Produzentengalerie am Bahnhofsplatz, Bahnhofstrasse 33, 52064 Aachen.

Die Vernissage findet dort am Freitag, den 12. Juni 2015, ab 18:00 Uhr, statt.

Thomas Franke - weitere Ausstellung in Berlin

»Der Blick zurück nach vorn – Holzsticheleien«

Der SF-Club Andymon lädt am Donnerstag, den 4. Juni 2015, um 19:00 Uhr zur Vernissage des Künstlers ein.

Gezeigt werden in der Ausstellung die Holzschnittcollagen von Thomas Franke.

Thomas Franke ist das, was man gemeinhin als Multitalent bezeichnet. Schon immer zogen ihn sowohl die bildnerischen Künste, als auch die darstellenden an. So nimmt es nicht Wunder, dass er in beiden Künsten vielfältige Ergebnisse vorweisen kann, die zwar unterschiedlicher kaum sein können, aber gleichwohl ihre Anziehungskraft auf den Betrachter und Zuschauer ausüben.

Veranstaltungsort sind die Räumlichkeiten des »Kulturbunds Treptow« in der Ernststrasse 14-16, 12437 Berlin-Treptow, nur zwei Gehminuten vom S-Bahnhof Baumschulenweg.

»Schreiben ist das Ventil meiner Seele«

Lesungen hier und dort: Jeden Monat eine!

Manch einer ist sicherlich der Auffassung, dass die Hauptbeschäftigung eines Autors im Grunde aus Schreiben, Schreiben und nochmals Schreiben besteht − was in letzter Konsequenz wohl auch nicht ganz so falsch sein dürfte. Dass aber dennoch sehr viel mehr (auch an der Hobby-)Schriftstellerei hängt, verdeutlicht Tobias Tantius sehr anschaulich in seiner soeben versendeten »Federpost«. Ausführlich berichtet der Autor über bereits durchgeführte Lesungen, informiert über weitere Termine und Veranstaltungsorte. Er erzählt von seinen Erfahrungen mit dem Publikum und gibt ebenso Einblicke in die hiermit einhergehenden organisatorischen Dinge rund um dererlei Veranstaltungen. Interessant, wie wir meinen.

Zuletzt war Tobias Tantius in EXODUS 31 mit seiner Kurzgeschichte »Schneller als die Seele« vertreten. Und auch für unsere kommende Ausgabe EXODUS 33 dürfen wir mit »Der Letzte seiner Art« eine neue Erzählung aus seiner Feder ankündigen.

Paul Alfred Müller (Freder van Holk) bei DvR

Weitere Bände geplant, aber ... »Es kommt auf SIE an!«

Wie der umtriebige Verlag Dieter von Reeken soeben in einem aktuellen Newsletter verlautbaren läßt:

»Ich werde oft gefragt, ob weitere Romane von Paul Alfred Müller (Freder van Holk) erscheinen werden. Da die Nachfrage nach den bisher erschienenen Einzelromanen und insbesondere den beiden PAM-Sammelbänden verhältnismäßig gering war und ist, erwäge ich vorerst nur noch die Neuausgabe dreier eher seltener (nur einmal erschienener) Romane, falls es dafür mindestens je 30 feste Vorbestellungen gibt: DIE NARBE (1952), DIE TÖDLICHEN TRÄUME (1961), DER KRIEG, DEN KEINER WOLLTE (1962).
Die Bücher (den genauen Umfang kann ich noch nicht einschätzen) werden zwischen 15,00 und 17,50 Euro kosten.«

»Neues aus dem Badischen«

Von Sandwürmern, Schreckwürmern und Regenwürmern ...

Soeben erreicht uns von Helmut Ehls, einem unserer langjährigen Begleiter aus Freiburg, noch eine recht interessante Nachricht:

»Euer Mitarbeiter im Lektorat, Hans Jürgen Kugler, wurde am 24. April in 2015 in Berlin mit dem Preis Hauptsache Biologie im Bereich Wissenschaftsjournalismus ausgezeichnet. Mit seinem Artikel über Regenwürmer, ›Volkszählung unter Tage‹, erreichte er den mit 6000 Euro dotierten zweiten Platz.«

Der Artikel erschien in der Badischen Zeitung am 15.11.2014 im BZ-Magazin, also der Wochenbeilage. Gleich hier gibt es einen Link zum Bericht. Und staunen Sie gleich hier weiter über die atemberaubende Artenvielfalt des Regenwurms.

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