Dieter von Reeken

  • 23 Jahre Verlag – und was bleibt?

    DvR schließt zum Ende des Jahres seine Tore

    Ein Gespräch mit Dieter von Reeken

    Es gibt Nachrichten, die einen als Herausgeberkollegen besonders berühren. Dieter von Reeken hat in seinem nun tatsächlich letzten Info-Brief angekündigt, seinen Verlag nach 23 Jahren zum Jahresende zu schließen. Das Ende seiner verlegerischen Tätigkeit war zwar seit Längerem angekündigt – doch nun wird deutlich, dass damit nicht nur ein Verlag verschwindet, sondern möglicherweise auch ein Teil seines über viele Jahre aufgebauten Buchbestands.

  • Acht Essays zur Short Science Fiction

    Acht Essays zur Short Science Fiction

    Michael K. Iwoleit - »Reductio ad absurdum«

    In diesem Buch finden wir eine Sammlung von Essays über und Kommentaren zur Science Fiction Literatur, insbesondere aus dem Bereich der Kurzgeschichte. Mit vielen Literaturpreisen ausgezeichnet, ist der Verfasser gewiss kein Unbekannter in der Szene, nicht zuletzt auch als Herausgeber des SF-Magazins Nova. Mit »Reductio ad Absurdum« beweist er einmal mehr seine fundierte Kenntnis des Genres.

  • Fehlstart ins Atomzeitalter

    Fehlstart ins Atomzeitalter

    Heinz J. Galle mit weiterem interessantem Titel bei DvR

    Ich erinnere mich daran, dass es in einem unserer Bücher in der Grundschule auf der letzten Seite zwei Illustrationen über Städte der Zukunft gab. Diese haben mich immer besonders fasziniert. Soweit ich weiß, war Atomenergie in meiner Kindheit in den Siebzigern kein großes Thema. In den Achtzigern wurde es wieder eins. Rückblickend kann ich sagen, dass ein Geist des Aufbruchs, eine Hoffnung auf endgültige Erlösung durch Technik Anfang der Siebziger immer noch spürbar war. Im Jahrzehnt danach ging er gründlich verloren.

    Als ich irgendwann erfahren habe, wie lang der Atommüll nach dem Gebrauch noch strahlt, war ich regelrecht entsetzt und bin schlagartig zu einem Atomkraftgegner geworden. Womit ich auf der Höhe der Zeit meiner Generation war. Und es war mir unbegreiflich, wie die Menschen jemals so eine Dummheit begehen konnten. Ich ahnte wohl, dass es zu einer bestimmten Zeit einen politische Willen gegeben hatte, dass es eine Angst gegeben hatte, nicht am Fortschritt teilhaben zu können, aber dennoch blieb es mir ein Rätsel.

  • Olaf Stapledon: Sternenschöpfer

    Olaf Stapledon: Sternenschöpfer (Star Maker)

    Nach 40 Jahren (zuletzt 1982 im Heyne-Verlag) erscheint Star Maker wieder, und zwar auf der Grundlage der 1966 erschienenen deutschen Erstausgabe in der Übersetzung von Thomas Schlück.

    Star Makerist kein Roman,