Leseprobe aus # 45: Leszek Stalewski

Some Time in Mozambique

Er delirierte, seine Lippen zitterten: »Es schmerzt und löst sich. Mein linkes Bein ist taub, doch mein rechter Fuß glüht. Mir ist warm und kalt zugleich, und das ist schön.«
     Die gehauchten Worte flossen durch ein Mikrophon zu den Wandlautsprechern des Beobachtungsraumes. Doktor Hannah nannte er mich nicht mehr, sprach niemanden mehr an, nur noch aus sich heraus.
Die Panzerglasscheibe zwischen dem Mann und mir rahmte sein Leiden zu einem grausamen Bild ein. Der Pilz würde bald aus dem Mann sprießen.
Leseprobe aus # 45: Thomas Grüter

Meine künstlichen Kinder spielen im Park

Wenn ein Reinigungsroboter gegen die Wand fährt und wie tot liegen bleibt, ist das ein Fall für den Reparaturdienst. Wenn er aber dabei »Hey ho Geronimo!«, brüllt und zwei gerade vorbeilaufende Wasserschürfer fast zu Tode erschreckt, ist das ein Fall für die Cybersecurity, und damit für mich.
EXODUS 45

13 neue Storys, coole Grafik und vieles mehr:

EXODUS 45 präsentiert dreizehn neue Storys, die wir für Sie ausgewählt haben. Bekannte Namen sind ebenso vertreten wie andere, die in der Szene bisher noch nicht in Erscheinung getreten sind, die aber – davon sind wir überzeugt – schon bald eine große Fangemeinde haben werden.

In der »Galerie« stellt Prof. Dr. Hans-Ulrich Keller den international renommierten Space-Art-Kunstmaler Michael Böhme vor.

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Michael K. Iwoleit »Feductio ad absurdum« bei Golkonda

Nachdem 2014 die letzte Ausgabe der traditionsreichen Sachbuch-Reihe im Heyne Verlag erschien, liegt nun endlich der mit Spannung erwartete Folgeband erstmalig bei Golkonda vor: »Das Science Fiction Jahr 2015«.

»Nicht komplett anders, aber doch ein wenig umgestaltet führen wir die bisher im Heyne Verlag erschienene Reihe »Das Science Fiction Jahr« fort: Vielfältige Features, z. B. ein Bericht über SF in China oder ein Interview mit Der Marsianer-Autor Andy Weir, durchbrechen die Rezensions- und Faktenteile. Einerseits konzentrieren wir uns hier strikt auf SF-Themen, andererseits bietet beispielsweise die Bibliographie der Neuerscheinungen einen Überblick über die gesamte deutschsprachige Verlagslandschaft.«, so berichtet der Verlag.


Das von Hannes Riffel & Sascha Mamczak herausgegebene Sachbuch bietet auf satten 648 Seiten ebenso geballte wie umfassende Information zur deutschen SF-Szene und ist unter der engagierten Mitarbeit vieler alter und neuer AutorInnen zu einem beeindruckenden Stück SF-Sekundärliteratur geworden.

Unbedingt empfehlenswert und ohnehin unverzichtbar für jeden, der sich ernsthaft mit dem Genre befasst.

Alle weiteren Informationen gibt es auf der Verlagsseiten, also gleich hier.

gepostet (RMo) = René Moreau