Leseprobe: Michael Marrak
Eine Maschine soll das größte Problem ihrer Welt lösen. Perfekt konstruiert, unzerstörbar und dazu bestimmt, eine einzige Aufgabe zu erfüllen. Doch kaum erwacht sie zum Leben, reagiert sie völlig anders als erwartet.
Statt nüchterner Logik liefert sie rätselhafte Sprachfetzen, Kinderreime und Fragen nach ihrer eigenen Existenz. Ihr Erbauer erkennt, dass sein Meisterwerk mehr geworden ist als ein Werkzeug – und dass die eigentliche Herausforderung womöglich nicht darin besteht, die Maschine zu verstehen, sondern ihr Denken überhaupt erst einzuordnen.


