Ein vertrautes Gesicht der Phantastikszene ist plötzlich nicht mehr da.

Die Nachricht hat uns sehr getroffen: Torsten Low ist am 13. September 2026 völlig unerwartet im Alter von nur 51 Jahren verstorben.

Torsten Low und sein gleichnamiger Verlag gehörten seit vielen Jahren ganz selbstverständlich zur deutschsprachigen Phantastikszene. 2005 hatte er gemeinsam mit seiner Frau Tina den Verlag gegründet und über die Jahre ein vielseitiges Programm aufgebaut – vor allem mit phantastischer Literatur, Anthologien, Kurzgeschichtensammlungen und Romanen. Zahlreiche Veröffentlichungen wurden mit Preisen ausgezeichnet; 2017 erhielt Torsten Low den BuCon-Ehrenpreis für seine Verdienste um die Phantastik.

10. Oktober 2026 – BuCon 2026

ACHTUNG: Das Magazin Phantastisch! ist mit eigenem Stand vor Ort – dort gibt es auch die aktuelle EXODUS 50 Jubiläums-Doppelausgabe zu kaufen!
Sandra Thoms und die Mannschaft von Calliope Meida freuen sich auf Ihren Besuch.

Ort: Bürgerhaus, Fichtestr. 50, 63303 Dreieich-Sprendlingen
Conbeitrag: Tagesticket 12 Euro | www.buchmessecon.de
Deutschlands großes Treffen für phantastische Literatur. Jährliche, unabhängige Convention speziell für Literatur der Genres Science Fiction, Fantasy, Mystery und Horror am Buchmesse-Wochenende im Bürgerhaus von Dreieich-Sprendlingen bei Frankfurt/Main.

Noch einmal aufgetaucht: Robert E. Howard – Winds of Time

Dieses wunderschön von Hubert Schweizer gestaltete Buch galt lange Zeit als verlagsvergriffen und wurde nie neu aufgelegt. Nun sind noch einmal fünf Exemplare eines kleinen, längst vergessenen Restkontingents aufgetaucht.

Wir freuen uns, diese letzten Exemplare noch einmal über den EXODUS-Vertrieb anbieten zu können.

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DvR schließt zum Ende des Jahres seine Tore

Ein Gespräch mit Dieter von Reeken

Es gibt Nachrichten, die einen als Herausgeberkollegen besonders berühren. Dieter von Reeken hat in seinem nun tatsächlich letzten Info-Brief angekündigt, seinen Verlag nach 23 Jahren zum Jahresende zu schließen. Das Ende seiner verlegerischen Tätigkeit war zwar seit Längerem angekündigt – doch nun wird deutlich, dass damit nicht nur ein Verlag verschwindet, sondern möglicherweise auch ein Teil seines über viele Jahre aufgebauten Buchbestands.

Eine tote Megacity, verstörende Androiden und ein Mann auf der Jagd nach einer Gestalt, die ihm auf unheimliche Weise vertraut erscheint: David Daubitz entwirft in „MALWARE“ eine düstere Zukunftsvision zwischen Cyberpunk, Paranoia und Identitätsverlust. Doch in District 4 ist offenbar nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint.