... erreichen uns weiterhin viele Rückmeldungen:

– einige dieser Stimmen möchten wir hier nach und nach veröffentlichen: als kleine Momentaufnahmen, Erinnerungen, vielleicht auch als persönliche Abschiedszeilen.
Wer selbst ein paar Worte zum Ende von EXODUS sagen möchte – sei es als Leser, Abonnent, Mitwirkender oder langjähriger Begleiter –, ist herzlich eingeladen.

Schickt Eure Nachricht bitte an [email protected]. 
Vielen Dank. 
 
Zuletzt schrieb uns ...
 
Nicole Rensmann: Mittwoch, 2. September 2026
Betreff: Re: Neues aus der EXODUS- & COZMIC-Redaktion

Hallo René,

 
dann komme ich nun doch noch mal dazu, mich zu melden und auf die NEWS zu reagieren. 
Es ist wohl so, eine Ära geht zu Ende und wird eine Lücke hinterlassen, die mit Nichts gefüllt werden kann. Ich schaue mit Wohlwollen und Stolz zurück, immer mal wieder ein Teil davon gewesen zu sein.
Danke für deinen, euren Einsatz für die Deutsche Phantastik in Wort und Bild.
 
Liebe Grüße und alles Gute
 
 
Bertram Böhringer: Freitag, 28. August 2026
Betreff: Exodus 50

Liebes Exodusteam,

Exodus 50.1 und .2 waren wieder einmal ein Highlight. 
Deshalb schade, dass es mit Exodus zu Ende geht - ich habe die Lektüre immer genossen. Aber besser Exodus endet mit einem Feuerwerk, als das es irgendwann einschläft und vergessen wird.
 
Danke für die 50 Ausgaben Exodus!
Bertram Böhringer


 
Volker Dornemann: Freitag, 21. August 2026 um 01:06
Betreff: Das Wort zum Donnersta

ROCK'N'ROLL!

50 is the number. EXODUS verabschiedet sich. Und das laut, mit einer Doppelgranate, so wie es sich gehört. Viel wurde bereits gesagt bzw. geschrieben, dem ich mich anschließe. Bewegende Worte, verdientes Lob, Wünsche … ich könnte hier nur wiederholen und das vermutlich mit weniger Eloquenz, als talentiertere Kollegen es getan haben. Also lasse ich das. Keine Abschiedsrede. Stattdessen ein Gleichnis (Holy Jesus!).

Da ist diese legendäre Band. Sie hat den Spirit mitgeprägt und ihn gelebt. In die Jahre gekommen, stehen sie noch immer auf der Bühne (und manch einer sagt – zurecht –, mit dem Alter seien die Jungs noch besser geworden, so wie guter Whisky). Keine Frage, sie kriegen noch immer das Stadion voll. Doch Jahrzehnte live on stage gehen auf die Knochen, schon lange gehen die Jungs nach dem Gig ohne Groupies backstage. Nicht, weil es die nicht mehr gäbe – o contraire! Aber die Puste reicht einfach nicht mehr für die jungen Dinger. Und allmählich denkt man sich: Die nächste Tour ist die letzte. Wir geben den Fans nochmal alles, und dann ist Sense. Die alten Knaben feiern noch einmal richtig ab, danach verabschieden sie sich und machen sich davon in den wohlverdienten Ruhestand. Lassen sich am Strand von Honolulu die Sonne auf den nicht mehr ganz so straffen Bauch scheinen.

Ein paar Jahre gehen ins Land, da klingelt beim Bassisten das Telefon. »Verdammt«, sagt der Drummer, »ich krieg hier echt die Motten und mich juckt´s jeden Tag mehr in den Fingern!« »Dito«, sagt der Bassist, und dann macht das Klingeling die Runde. Dem Sänger und dem Gitarristen geht’s nicht anders als ihren ehemaligen Copaneros. Es kommt wie es kommen muss, das große Comeback, eine – nun aber wirklich letzte? – Tour, eine brandneue Scheibe, dazu ein Best-of-Album mit unreleased material. Die Fans sind aus dem Häuschen …

Ich kann mir vorstellen, dass René und seine Bros eines schönen Tages ebenfalls das große Kribbeln überkommt. Sind schließlich auch Rocker, die Jungs. Die können gar nicht anders. Wunschdenken? Eine Utopie? Warum nicht? Schließlich pogen wir auf Science Fiction.

Volker Dornemann, Bochum, den 21. August 2026


Niklas Kappenstein: Samstag, 15. August 2026 um 08:46

Liebe Exodus,
 
auch wenn ich erst spät in den Genuss kam das Magazin wahrzunehmen, möchte ich mich von ganzem Herzen bedanken. Ich durfte in der 49. Ausgabe die Kurzgeschichte von Uwe Hermann "Der beste Roman aller Zeiten" illustrieren. Dies tat ich ganz frech mit einer Kullizeichnung eines Roboters, der vor einer Schreibmaschine sitzt, in die ein leeres Blatt eingespannt war. Meinen zweiten Auftritt bekam ich in der Jubiläumsausgabe 50.1, in der ich mich für die Kurzgeschichte von David Daubitz mit dem Titel "Malware" ins Zeug legen durfte. Hier hatte ich andere Absichten: Ich wollte so richtig abliefern. René machte den Vorschlag, ich könne die Illustration auch farbig gestalten, wenn ich möge. Ich fuhr mit allen Geschützen auf, die ich zur Hand hatte: Pinsel, Airbrushpistole und ganz viel Liebe. Ich malte eine Szene, die einen Roboter zeigt, der vor zwei Tanks steht und das in einer düsteren Halle in Neon Tokio.
Das Bild brachte ich mit zum ColoniaCon 2026 in Mühlheim in Köln, wo mich Herausgeber René Moreau ansprach und wir stundenlang quatschten. Das Magazin schafft es nicht nur Fans zusammenzubringen, die Geschichten der Community zugänglich zu machen, sondern auch, viele Stunden Unterhaltung zum Lesen zu liefern und den Grafiken einen Raum zu bieten, die sie verdienen.
 
Das Magazin trat in mein Leben, als ich Abbildungen und Infos zu Rudolf-Sieber-Lonati suchte, einem Titelbildillustrator, der zahlreiche Hefte schmückte, wie Butler Parker, Macabros, sogar Perry Rhodan war dabei, und ganz viele Western. Dabei stieß ich auf eine Ebay Auktion mit EXODUS 30, in der eine Galerie von Lonati im Mittelteil zu finden war. Ich bestellte mir das Heft und schrieb mit dem freundlichen Verkäufer. Dieser war kein geringerer als René Moreau, der auf sein Magazin aufmerksam machte, woraufhin ich natürlich Feuer und Flamme war. Was ein Zufall!
 
An dieser Stelle möchte ich mich nochmal dafür bedanken, dass meine Arbeiten in zwei Magazinen Platz bekamen und ich neben vielen tollen und talentierten Menschen abgedruckt wurde.
 
Herzliche Grüße 
Niklas Kappenstein
 
Ralf Baumgarten: Mittwoch, 5. August 2026
Ein verspätetes Hallo in die Redaktion.
Ja, mich würde Euer Rückblick mit Sicherheit interessieren. Exodus war „zu meiner Zeit“ eines der wenigen Fanzines, vor denen ich riesigen Respekt hatte. Die letzte von mir gelesene Ausgabe war die mit dem Einstein-Cover, Nummer vier oder fünf? Doppelausgabe? Stand noch bis vor kurzem in meinem Regal, wurde dann aber im Zuge des privaten Entschlackens über Ebay an einen anderen Sammler weitergegeben (besser so, als wenn der Nachwuchs sich irgendwann um meine Hinterlassenschaften „kümmert“ …).
Nach knappen 35 oder 40 Jahren Exodus-Lesepause (mein Schwerpunkt lag in dieser Zeit auf Journalismus und Sport) bin ich nun auf die Schlussnummern gespannt.
Egal wie - großer Respekt für diese Leistung und mit Sicherheit ein großer Verlust für die Szene.

Viele Grüße,
Ralf Baumgarten
(Ex Fanzine „Daily Cosmic“, zuletzt Mitte der 80er als Doppelnummer mit „Eawy“, dem Zine meines verstorbenen Freundes Udo Popp)

Printhouse Bad Orb / Mein Blättche
Inh. Ralf Baumgarten 


Das schönste SF-Magazin des bekannten Universums hört auf

Mit fünfzig aufwendig gestalteten, wunderschönen Heften haben die Macher von EXODUS – René Moreau, Heinz Wipperfürth, Hans Jürgen Kugler und, zeitweise, Olaf Kemmler – die Welt beglückt, und nun, mit einer Jubiläums-Doppelausgabe, hören sie, altersbedingt, auf. 

Über die Jahre hinweg sind auffallend viele der in EXODUS erstmals erschienenen Stories für den Kurd-Laßwitz-Preis nominiert worden oder haben ihn gewonnen, dasselbe gilt für andere SF-Preise. Alle Stories wurden stets phantasievoll illustriert, jedes Heft enthielt eine Werkschau von bildenden Künstlern oder Künstlerinnen, die sich mit phantastischen Themen beschäftigt haben.

Ich bin stolz darauf, in beiden letzten Ausgaben mit je einer neuen Story vertreten zu sein, und mehr noch darauf, dass meine Story in Band 50.2 den Abschluss bildet. 

Andreas Eschbach

⇒ HIER geht´s zum kompletten Post.


 
Herrmann Ibendorf (TEMPORAMORES), 18. Juli 2026

„Der Weg vom mehr durch Zufall entstandenen Fanzine zur allgemein anerkannten ›Mutter der deutschen Science-Fiction-Magazine‹ war lang und steinig – jetzt ist er zu Ende und die ›Nachkommen‹ müssen zeigen, was sie gelernt haben und dass sie auf eigenen Füßen stehen können. Es wird nicht einfach sein.“

 
Mario Franke: Freitag, 17. Juli 2026
 
(...) Die Idee mit der goldenen Ausgabe ist natürlich sehr gelungen und wird viele Beteiligte sehr erfreuen, bei mir war es jedenfalls so. Eine tolle Zeit geht leider zu Ende und ich bedauere es wirklich sehr. Dass ich an diesem Magazin mitarbeiten durfte, war eine große Freude und Ehre für mich.
 
Herzliche Grüße aus Leipzig.
Mario

 
Dirk Berger: Donnerstag, 16. Juli 2026

Hallo René,

(...) Auf alle Fälle möchte ich dir auch nochmal sagen, dass du als Herausgeber dich immer wahnsinnig um die betreffenden DInge gekümmert hast und man sich bei dir gut aufgehoben gefühlt hat. Das haben auch andere so kommuniziert. Dass also alle gern zu EXODUS kamen, war vor allem dein Verdienst, danke nochmals.

Liebe Grüße
Dirk


 Franz Hardt: Dienstag, 14. Juli 2026

 
„Jahrelang war EXODUS beim Deutschen Science Fiction Preis eine Konstante, ein must-read. Es ist wirklich sehr schade, dass dies die letzten Ausgaben sind. Aber verstehen kann ich das auch …“
– Franz Hardt, Vorsitzender des DSFP-Komitees

Dieter Böhm:Montag, 13, Juli 2026
Betreff: Abschied 2026

Liebe Herausgeber, liebes Redaktionsteam,

Eine lange und spannende Reise geht zu Ende – seit EXODUS 14 aus dem Juli 2003 bin ich ein treuer und begeisterter Leser.

Leider war ich immer ein eher stiller Begleiter, der sich kaum zu eurem großartigen Magazin geäußert hat – einfach nur genießen war meine Devise.
Im Nachhinein bedauere ich dieses Schweigen. Auch konnte ich nie die Gelegenheit nutzen, einige von euch persönlich kennenzulernen.

Nun bleibt mir nur ein großes Dankeschön für die vielen wunderbaren Stunden mit dem stetig besser, bunter und spannender werdenden Magazin! Diese Doppelausgabe 50.1/50.2 ist auch für mich ein echtes Highlight – Wahnsinn!!

Dem gesamten Team und allen fleißigen Helferinnen und Helfern im Hintergrund wünsche ich von Herzen alles Gute: ein langes Leben und noch viele phantastische Erlebnisse.
Ihr werdet fehlen. Aber als Rentner habe ich jetzt genügend Zeit, auch in älteren EXODUS-Ausgaben zu blättern und mich erneut an den großartigen Geschichten sowie den beeindruckenden Grafiken und Illustrationen zu erfreuen.

Bleibt alle gesund und der Science Fiction und Phantastik treu!

Euer Leser Dieter Böhm (nunmehr in Wismar gestrandet) 🐳


 

Olaf Brill: Sonntag, 12. Juli 2026 
Betreff: Honorar-Rechnung für EXODUS 50
 
Das ist mal wieder ein glänzendes (Doppel-)Magazin geworden mit wunderschönen Texten und Bildern. Was für eine großartige Leistung habt ihr da im Laufe der Jahre hingelegt! Die Szene wird EXODUS vermissen. Und wer weiß, vielleicht findet sich ja doch mal eine ›next generation‹, die das Werk fortführt.
 
Klaus N. Frick: Freitag, 10. Juli 2026
Betreff: Vielen vielen Dank für EXODUS 50
 
Ich habe mich natürlich besonders über die GOLD-Ausgabe gefreut. EXODUS begleitet uns beide nun schon seit Jahrzehnten; Dich als einen der Macher, mich als einen der Leser. Ich kann verstehen, dass ihr aufhören wollt; schade finde ich es trotzdem. Wir sehen uns hoffentlich trotzdem immer mal wieder auf einem Con – die Begegnung in Köln war kurz, aber positiv! – oder auf einer Buchmesse. Und natürlich lesen wir uns weiterhin, hoffe ich.
 
Pierangelo Boog: Dienstag, 7. Juli 2026
Betreff: EXODUS 50
 
Ich habe die beiden goldenen Ausgaben erhalten, worüber ich mich sehr freue. Herzlichen Dank für dieses schöne Abschiedsgeschenk zum Ende von EXODUS. Irgendwie gehören EXODUS und auch Du selbst zu meiner Biographie. So viele Jahre seit damals, so viele Briefe hatten wir ausgetauscht. (...) Die beiden Goldenen werden einen Ehrenplatz in meiner Bleibe haben.
 
Carlos Rayhrer: Montag, 6. Juli 2026
Betreff: Danke!
Liebes Exodus-Team,

als Langjähriger Abonnent werde ich dieses Magazin wohl vermissen.
Vermissen werde ich die Qualität des Magazins, die vielen Kurzgeschichten. Science Fiction, egal ob Romane oder Kurzgeschichten,
Sie sind eine Bereicherung unserer Kulturlandschaft. Schade das es Exodus nicht mehr gibt, aber ich wünsche jedem einzelnen Teammitglied alles Gute für den weiteren Lebensweg und ich hoffe ihr bleibt in irgendeiner Form der Science-Fiction-Welt erhalten :-)

Herzliche Grüße
Carlos
 
 
 
Uwe Hermann: Sonntag, 5. Juli 2026

 

Das legendäre Science-Fiction-Magazin EXODUS sagt Adieu

Es ist ein Moment, der der deutschsprachigen Phantastik-Szene einen Stich ins Herz versetzt. Nach langer Reise durch die unendlichen Weiten der Kreativität feiert das Science-Fiction-Magazin EXODUS seinen großen Abschied. Mit der fantastischen Jubiläumsausgabe Nr. 50 schließen die Macher das letzte Kapitel eines Projekts, das die deutsche SF-Landschaft wie kaum ein anderes geprägt hat.

Für mich persönlich ist dieser Abschied mit einer großen Portion Wehmut verbunden. EXODUS war über viele Jahre hinweg eine Heimat für meine Geschichten und längst verbindet mich eine langjährige, tiefe Freundschaft mit den Herausgebern.

Eine Reise, die 1975 begann

Wenn wir heute auf EXODUS blicken, schauen wir auf ein Stück lebendige Literaturgeschichte. Bereits im Jahr 1975 erblickte die allererste Ausgabe das Licht der Welt. Nach einer längeren Pause kehrte das Magazin schließlich 2003 zurück und war seither aus der Szene nicht mehr wegzudenken. Es war weit mehr als nur ein Heft. Es war ein liebevoll gestaltetes Hochglanzmagazin, das den perfekten Spagat zwischen Wort und Bild schaffte. Hier bekamen deutschsprachige SF-Autor*innen eine prominente Bühne und Künstler*innen stellten ihre fantastischen Bilder aus.

Hinter diesem Mammutprojekt stecken Menschen, die mit Herzblut und Leidenschaft etwas Einzigartiges geschaffen haben. Die Macher René Moreau, Heinz Wipperfürth und Hans Jürgen Kugler verabschieden sich mit dieser Ausgabe nach jahrzehntelangem, unermüdlichem Einsatz von ihrem Herzensprojekt und hinterlassen eine Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird.

Ein Abschiedsknaller in zwei Bänden – und ich darf dabei sein.

Wer die Macher von EXODUS kennt, weiß, dass sie nicht leise durch die Hintertür verschwinden. Die finale 50. Ausgabe ist so gewaltig und geschichtenreich geworden, dass sie auf zwei prallgefüllte Bände (50.1 und 50.2) aufgeteilt werden musste. Verziert mit den atemberaubenden Titelbildern von Thomas Thiemeyer und Pierangelo Boog, versammelt das furiose Finale noch einmal namhafte Künstler der deutschsprachigen Science Fiction.

Es macht mich ein bisschen stolz und glücklich, dass ich gleich in beiden Abschlussbänden mit je einer Erzählung vertreten bin: In Band 50.1 nehme ich euch mit zu „Mein alter Herr“, während in Band 50.2 „Die Wirklichkeit der anderen“ auf euch wartet.

Wir alle aus der Phantastik-Community ziehen den Hut vor René, Heinz, Hans Jürgen und dem gesamten Team. Danke für den Mut, die Hingabe und die unzähligen Reisen in fremde Galaxien, die ihr uns Leser*innen und Autor*innen geschenkt habt.

Auch wenn für das Magazin nun seine Reise zu Ende geht, die Geschichten und die engen Freundschaften, die daraus entstanden sind, bleiben. Und während wir die finalen Seiten der Ausgabe 50 umblättern, bleibt uns nur zu sagen: Macht es gut, EXODUS-Crew, und danke für alles!

⇒ Zum Originalpost bitte HIER klicken!
David.Staege: Freitag, 3. Juli 2026

Die Ausgaben 50.1 und 50.2 von EXODUS sind draußen, dem Magazin für Science Fiction-Stories und phantastische Grafik! Und es ist (wie schon lange angekündigt) gleichzeitig ein Abschied: Das Magazin stellt seinen Betrieb ein. EXODUS war eine Institution in der deutschsprachigen Science Fiction-Literatur für viele Jahrzehnte. Es hatte mich viel Mut (und etwas Überzeugungsarbeit) gekostet, mich dort für einen Illustrationsauftrag zu bewerben. 2016 wurde dort erstmals eine Illustration von mir veröffentlicht. Heute, zehn Jahre später, ist nun endgültig Schluss. Ich bin etwas traurig, ich hätte gerne noch länger für das Magazin gezeichnet. Es hatte eine (relativ) große Reichweite und mir geholfen, einen Hauch mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. (...) Und auch wenn manche Ausgaben etwas schwächer waren, gilt für mich bei Magazinen dasselbe wie bei Anthologien: Wenn nur eine Kurzgeschichte dabei ist, die mir gefallen hat, hat es sich schon gelohnt. Und es gab in Summe sehr viele Kurzgeschichten bei EXODUS, die mir gefallen haben und an die ich immer wieder gerne denke. Besonders gut hatten mir die Stories von Viktor Boden gefallen, der auch ein sehr guter Grafiker und Illustrator ist.

David.Staege


 

Meike Schultchen: Dienstag, 30. Juni 2026
Betreff: Danke

Hallo René,
die Sendung ist angekommen – und ich bin wieder einmal restlos begeistert. Vielen Dank für die „Vergoldung“. Sieht ungeheuer wertvoll aus. 
Ich freue mich schon sehr auf die Ferien, denn dann habe ich endlich Zeit zum Lesen. Optisch ist das Ganze erneut ein Fest: Die Exodus-Cover sind schlicht überwältigend. Beide Illustratoren faszinieren mich immer wieder – echte Könner, die ihr Handwerk mit Herz und Präzision beherrschen.
Auch die Innenillustrationen sind wunderschön.
Auf COZMIC freue ich mich ganz besonders. Schon das erste Durchblättern macht Lust, sofort einzutauchen.
Gleichzeitig bin ich ein wenig melancholisch, weil dies nun die letzten Ausgaben von Exodus sind. Der Abschied fällt mir nicht leicht.
Glücklicherweise bleibt COZMIC. :)
Liebe Grüße
Meike
Victor Boden: Dienstag, 30. Juni 2026 
Betreff: Letzte Worte

Hallo René,

vor ein paar Tagen sind die beiden EXODUS-Jubiläumsbände eingetrudelt. Wie immer sehen sie prächtig aus! Wahhh! Und ich habe sogar das tatsächlich letzte Wort! (zumindest als Autor.)

Dass Helmut auch nochmal vertreten ist, freut mich für ihn. Ich kannte seine Bärenlesung auf dem Mond ja bereits und fand sie schön abgedreht und witzig.

Für mich kommt das Ende von EXODUS gerade recht. Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, kommt seit dem letzten veröffentlichten Buch von mir auch nichts Geschriebenes mehr. Die "letzten Worte" waren also auch für mich als Autor die letzten geschriebenen Worte. Wenn du nicht in den assozialen Netzen vertreten bist, verschwindest du einfach komplett in einem schwarzen Loch, und da macht es einfach keinen Sinn, weiter zu schreiben.

Aber toll, dass ihr es so weit geschafft habt! Und schön, dass ich dabei sein durfte! Es war wirklich eine helle Freude, mit euch zusammenzuarbeiten. Exodus war immer von höchster Qualität. Die Sorgfalt und die Geduld, die ihr bei der Zusammenstellung einer Ausgabe und  vor allem beim Lektorat an den Tag gelegt habt, ist heute schon fast einzigartig. An dieser Stelle also auch ein großes Dank an Hans Jürgen Kugler, Heinz Wipperfürth und allen anderen, die dabei mitgeholfen haben. Aber noch ist nicht aller Tage Ende. Ich sage nicht Tschüss, denn wir sehen uns möglicherweise bei den Bilderwelten wieder...

Liebe Grüße

Victor 
Bernd Karwath: Montag, 29. Juni 2026 

A masterpiece! The equivalent to Astounding Stories at its heyday!

Günther Freunek: Montag, 29. Juni 2026 
Betreff: Exodus und der Schlussspur

Moin René,
(...) 50 Ausgaben EXODUS sind eine steile Zahl und ein erheblicher Teil an Lebenszeit, der da reinfloss. Insofern gönne ich Dir den Abschluss. Und ja, die Besuche in Düren sind auch mir in guter Erinnerung geblieben. Wo sonst kann man in einem Hotel nächtigen, das einen Umdrucker-Print in der Schublade liegen hat, der das „Entzünden von offenem Feuer im Zimmer“ untersagt …
Christian Endres veröffentlicht am 29. Juni 2026 auf seinem Blog:
https://christianendres.de/?p=7047 
Der lange Abschied mit den finalen Magazin-Ausgaben EXODUS 50.1 & 50.2 
(und einer Story von mir)

Es warten Storys von Andreas Eschbach, Angela und Karlheinz Steinmüller, Uwe Hermann, Maria Orlovskaya, Michael Marrak, Jacqueline Montemurri und vielen mehr.

Von mir gibt’s direkt zur Eröffnung von Nummer 50.1 die Science-Fiction-Krimi-Kurzgeschichte »Tod zwischen den Sternen«.

Für das große »Exodus«-Finale wollte ich eine besondere Story schreiben, die anders ist als meine SF-Krimis oder meine Climate-Fiction der jüngeren Vergangenheit, und anders als meine Erzählungen für c’t oder Spektrum, was Ton, Umfang und Thema angeht.

So entstand diese Geschichte über die retrofuturistische Privatdetektivin Ash Lennox, die auf einem Kreuzfahrtraumschiff zwischen Mond und Mars in einem brutalen, bestialischen Mordfall an Bord ermittelt. Wenn ihr euch beim Lesen trotz der kybernetischen Bienen, der KI und dem ganzen Rest vom Feeling her stets an Agatha Christie und Sir Arthur Conan Doyle erinnert fühlt, dann ist »Tod zwischen den Sternen« genau so geworden, wie ich mir das erhofft habe.

Auch freut es mich, dass mein Amigo Michael Vogt diesen Beitrag zur letzten »Exodus« aus meiner Feder illustriert hat.

Der Abschied von »Exodus« tut wirklich weh, denn man hat schon das Gefühl, dass da eine Institution geht, und eine Ära zu Ende. Diese Plattform und Umgebung für SF-Storys wird uns künftig definitiv fehlen.

Außerdem waren René und Co. die Ersten, die mit »Galaktische Maßstäbe« 2013 eine SF-Story von mir für ein Magazin angenommen haben (eine meiner wenigen Alien-Storys). Das hat mich damals zu einem wichtigen Zeitpunkt sehr beflügelt, mir wahnsinnig viel bedeutet: Dadurch habe ich Blut geleckt und die Science-Fiction letztlich ernsthaft in mein Portfolio als Autor aufgenommen.

Auch hat es mich immer gefreut, dass René und seine Mitstreiter mir thematisch wie stilistisch komplett freie Hand gelassen haben. Also schrieb ich für »Exodus« neben meinen üblichen SF-Noirs z. B. auch eine Abenteuergeschichte aus Sicht eines Mars-Rovers, eine Erzählung über einen womöglich infizierten Astronauten bei seiner Rückkehr auf die Erde, eine Multiversum-Story mit vielen Parallelwelten, einen Cthulhu-Mythos-Pastiche zwischen H. P. Lovecraft und Robert E. Howard, ein postapokalyptisches Abenteuer zu Ehren von Herbert W. Franke …

Nicht zu vergessen, dass ich für meine 2024 in »Exodus« 48 erschienene Climate-Fiction-Story »Wichtig ist nur, was die Leute glauben« 2025 den Kurd-Laßwitz-Preis für die beste deutschsprachige Erzählung erhalten habe.

Ihr findet meine Storys in den »Exodus«-Nummern 31, 33, 36, 38, 40, 41, 42, 43, 45, 47, 48 und eben 50.1 jetzt. Hier sind sie alle gelistet, zudem die Exodus-Buch-Anthologien bei Hirnkost.

Tja, dann bleibt eigentlich nur noch das galaktisch-große Dankeschön an René Moreau, Hans Jürgen Kugler und Heinz Wipperfuerth. Genießt den Herausgeber-Ruhestand – ich, wir und die deutschsprachige SF-Szene werden euch sehr vermissen!


Michael Haitel: Sonntag, 28. Juni 2026
Betreff: EXODUS Exitus :)

Moin, René.
Danke. Das ist geiler Scheiß zum Abschluss. Richtig toll. Ich bin offiziell neidisch J. (Und der Vermerk im SF-Netzwerk zu EXODUS 50.2 à EXITUS 50 ist mir die ganze Zeit durch den Kopf gegangen J.)

LG My.
Michael Haitel
p.machinery


Jens Hille: Sonntag, 28. Juni 2026
Betreff: EXODUS 50 - Vielen Dank an das EXODUS-Team

Hallo Rene,

am Freitag habe ich deinen Newseintrag 'Ein Hauch von Gold' gelesen.
Wow, dachte ich, tolle Ausgabe. Aber leider nicht für den regulären Verkauf, wer die bekommt wird sich riesig freuen.
Und am Samstag lag sie dann vor mir, die Ausgabe 50, in GOLD!
Zwei echte Prachtstücke!
Damit habe ich absolut nicht gerechnet - vielen herzlichen Dank. 
Diesmal also eine Doppelausgabe. Beim ersten Durchblättern bin ich gleich an den Galerien hängengeblieben - mit dabei zwei meiner Lieblingskünstler. Und natürlich Lesestoff nicht nur für einen Nachmittag.
Viele bekannte Namen, einige (mir) neue - bin gespannt.
Und auch traurig, dass es nun wohl wirklich die allerletzte Ausgabe ist. 
Ich würde sagen - ein würdiger Abschluss für 50 jahre EXODUS. 
Als verrückter Sammler werde ich gleich noch die 'Normalausgabe' bestellen,
solange sie noch lieferbar ist!

Viele Grüße aus der Niederlausitz,
Jens



Björn Hillreiner: Sonntag, 28. Juni 2026

Betreff: Abschiedsworte
Die Exodus begleitete mich eine sehr lange Zeit. Als Kernzielgruppe und auch Dauerleser internationaler Magazine wie Asimov's, Analog, Clarkesworld, Lightspeed & Co. war ich immer stolz und froh, dass es auch ein Phantastik-Magazin-Äquivalent für den deutschsprachigen Raum gibt. Das Ende, man kann es nicht anders sagen, ist schon auch herzzerreissend. 
Vielen Dank für das Durchhalten und das Herzblut und das sicherlich beste deutsche SciFi-Magazin, das es gab.  
Dem Team all die besten Wünsche für die Zeit danach. 
Björn Hillreiner 
Köln
Dieter von Reeken: Samstag, 27. Juni 2026
Betreff: Exodus 50.1 und 50.2

Lieber René,
heute ist der Doppelpack mit Exodus 50.1 und 50.2 angekommen, dazu noch als Gold-Edition. Herzlichen Dank dafür. Und um die sicherlich hohen Portokosten ein wenig abzufedern habe ich soeben als Dankeschön eine Portospende von 100,00 Euro überwiesen.
Die beiden Bände sind ein würdiger Abschluss (ich höre ja auch zum Jahresende auf, aus Altersgründen mit dann 78 ...) Deiner und Deiner Mitstreiter Arbeit. Bei der gegenwärtigen Hitze brummt der Kopf ohnehin schon, daher weiß ich gar nicht recht, was ich zuerst lesen soll - ich werde wohl mit der Voynich-Geschichte anfangen, im Schatten zu lesen, versteht sich.
Auf Deinen Lorbeeren wirst Du Dich sicherlich nicht ausruhen, das schätzt Deine Ehefrau wohl richtig ein (Interview in Phantastisch 101), aber Du kannst auf jeden Fall mit Befriedigung und Stolz auf Dein
"Halb-Lebenswerk" zurückblicken. Bei mir sind die Exodus-Ausgaben jedenfalls in sechs Boxen wohlverwahrt und gut aufgehoben.
Ich wünsche Dir und Deinen Mitarbeitern nun vorerst eine erholsame Sommerzeit,
freundliche Grüße,
Dieter
Oliver Engelhard: Samstag, 27. Juni 2026 um
Betreff: Die letzte EXODUS 50
Lieber René ... danke für die tollen Ausgaben ... schade das es nicht weitergeht. Ich danke Dir und deinem Team für die wohlwollende Begleitung durch all die Exodusjahre ... möge die Macht weiterhin mit euch und Dir sein ... (...)
Danke für die Chance, die Du mir mit deinem Magazin gegeben hast, die Wertschätzung ist das Brot des Künstlers. 
Maria Orlovskaya : Freitag, 26. Juni 2026
Hallo René,

Meine Exodusse (anscheinend die richtige Form) sind heute angekommen und ich fühle mich wahnsinnig geehrt, unter den "Goldenen" zu sein. Hätte ich wirklich nicht erwartet, zumal ich ja nur ein paar Mal dabei war. Ein unheimlich riesiges DANKE!
Überhitzte Grüße,
Maria Orlovskaya


Dieter Korger: Freitag, 26. Juni 2026
Betreff: Zum Abschied von EXODUS

Lieber René, lieber Hans Jürgen, lieber Heinz,

da ist sie nun also: eure letzte Ausgabe von EXODUS. Ein Jubiläums-Doppelhammer mit über 20 Storys und 4 Galerien. Seit Ausgabe 47 durfte ich euch redaktionell begleiten. Zunächst in der Schlussredaktion. Ab Ausgabe 48 dann auch als Lektor. Für die Jubiläumsausgabe (50.1 und 50.2) gar als gleichberechtigte Stimme im Auswahlprozess.

In den drei Jahren habe ich die Vielfalt der deutschen SciFi-Landschaft näher kennengelernt und mit tollen Autorinnen und Autoren zusammengearbeitet; einige schafften es in der KLP-Platzierung bis in die Top Ten. Zurecht. Denn wir haben beeindruckende, vor allem junge Sterne am hiesigen Autorenhimmel, von denen wir noch einiges erwarten dürfen. (So mancher Nörgelei im SF-Forum über mangelnde Qualität und Tiefe kann ich daher nicht viel abgewinnen.) All diese Erfahrungen waren es wert, dafür mein eigenes Schreiben von Geschichten etwas hintan zu stellen.

Mal schauen, was die Zukunft bringt. Bis Herbst werde ich mir überlegen, wofür ich meine frei gewordenen Kapazitäten künftig einsetzen will. Langweilig wird mir sicher nicht.

Was verbinde ich mit den drei Jahren bei EXODUS und mit euch? – Vor allem Dankbarkeit. Dankbarkeit für das Vertrauen, das Ihr – das Triumvirat – mir entgegengebracht habt. Für die Kollegialität auf Augenhöhe. Für den Spaß, den wir zusammen hatten. Schade, dass das nun vorbei ist. Und so schade, dass sich eine Nachfolge mit einer neuen Generation nicht hat verwirklichen lassen. Nun ist halt Schluss.

Hey Jungs, es war eine geile Zeit! Live long and prosper!

Dieter Korger


Christian Endres: Freitag, 26. Juni 2026 

Betreff: Last
Heute die letzte Doppelnummer von Exodus zu kriegen, ist schon ein sehr bitter süßes Vergnügen ....
Christian Endres


Stefan Scholz: Freitag, 26. Juni 2026 
Betreff: Letzte Exodus!
(...)
jetzt ist sie endlich da, die neue Exodus. Heute Abend wird geschmökert. Herzlichen Dank für die Gold-Edition. Damit hatte ich nicht gerechnet und es hat mich sehr gefreut.
Viele Grüße aus dem zu heißen Aichach.
Stefan Scholz

Sascha Haupt: Freitag, 26. Juni 2026
Es ist sehr traurig dass dies die letzten Ausgaben sein werden. Ihr habt eine tolle Arbeit gemacht in all den Jahren!

Sascha Haupt


Boris Keylwerth: Sonntag, 7. Juni 2026
(...) Ich habe EXODUS immer sehr gerne gelesen und finde schade, daß Ihr aufhört. Wenn ich das auch vollkommen verstehen kann.

Viele Grüße
Boris Keylwerth


Michael Vogt
: 
Montag, 1. Juni 2026 

Ich habe EXODUS erst recht spät kennengelernt, die Qualität der Geschichten und der Aufmachung haben mich aber sofort überzeugt: Ich wollte da mitmachen!

René (Moreau) und seine Mannschaft haben mich glücklicherweise dazu eingeladen, die eine oder andere Illustration zu den dort veröffentlichten, hervorragenden SF-Kurzgeschichten zu machen. Mir hat sich dadurch eine fantastische Spielwiese geöffnet, auf der ich vieles neue probieren konnte und wo immer neue „Challenges“ auf mich warteten.

Schade, dass jetzt schon Schluß ist – aber: EXODUS exits with a bang! Die Doppelnummer 50 zeigt noch einmal, was wir in den kommenden Jahren vermissen werden.

Danke an die Exodus-Crew, dass ich dabei sein durfte!

Ein Klick aufs nachstehende Bild führt direkt zu meinem Blog-Eintrag und damit zu meiner ganz persönlichen EXODUS-Geschichte ...


Michael Vogt


Meike Schultchen: Mittwoch, 27. Mai 2026

Mit dem Ende des Exodus-Magazins endet auch für mich eine wichtige Zeit. Über viele Jahre hinweg war es ein Ort, an dem ich wachsen durfte, meine Arbeit gesehen wurde und ich mich als Zeichnerin ernst genommen fühlte.
Besonders prägend war für mich ein Mensch, der dieses Magazin mit Herz und Haltung getragen hat. René ist für mich ein engagierter Organisator, der unermüdlich Räume geschaffen hat – für Austausch, Sichtbarkeit und künstlerische Freiheit. Er hat auch weniger bekannten Zeichnerinnen, Zeichnern sowie Autorinnen und Autoren eine Tür geöffnet. Für seine Unterstützung und Ermutigung bin ich sehr dankbar.
Mein Dank gilt ebenso dem gesamten Team – Hans-Jürgen, Heinz und Olaf –, das mit Leidenschaft, Professionalität und echter Liebe zur Kunst gearbeitet hat. Menschen, die dieses Magazin zu dem gemacht haben, was es ist: ein lebendiger, offener, inspirierender Ort, frei von Kommerz und getragen von vielen, die mit Herzblut an einem gemeinsamen Projekt gearbeitet haben.
Ich hoffe, dass dieses Magazin Spuren hinterlassen wird und zur Nachahmung anregt. Denn es braucht mehr solcher Orte, an denen Kunst, Idealismus und Gemeinschaft wichtiger sind als Reichweite und Marktlogik.
Und bei allem Dank bleibt auch eine Träne – weil etwas Wertvolles zu Ende geht.
Danke für alles. Danke für die Jahre, die Unterstützung und die Türen, die ihr geöffnet habt.
Liebe Grüße
Meike

Christian Steinbacher: Montag, 25. Mai 2026
Liebe Exodus-Redaktion!
Wenn's noch Exemplare gibt, würde ich gerne auch die letzte Doppel-EXODUS-Ausgabe erhalten (50.1und 50.2). 
Schade, schade, dass diese Ära zu Ende geht!

Franz Miklis: Freitag, 15. Mai 2026

Ich möchte René Moreau und seinem Team rund um EXODUS-Magazin ganz herzlich zu diesem einmaligen Jubiläum gratulieren. 50 Jahre ein deutschsprachiges SF Magazin zu führen, und somit den Autoren und Grafikern dafür eine einmalige Platform zur Veröffentlichung ihrer Arbeiten in höchster Qualität zu bieten, ist sicherlich einmalig und eine herausragende Leistung.
Gute Geschichten und Bilder sind und waren für mich immer  eine hervorragende Quelle für eigene Inspirationen, dabei war EXODUS-Magazin immer ein willkommenes und wichtiges Element. Schade natürlich, daß dies nun ein Ende findet, schön aber, daß ich meine Arbeiten in der letzten Ausgabe noch Platz fanden in der großartigen SF Szene. Dafür gebührt René großen Dank.
Da nun mein eigenes 50 Jahr Jubiläum als SF und Fantasy Künstler mit Riesenschritten naht, inspiriert mich diese mit viel Herzblut zusammengestellten Jubiläumsausgaben dazu, vielleicht ein eigenes Jubiläums-Produkt zusammenzustellen. Man wird sehen. Ich kann der gesamten SF-Community nur gratulieren zu ihrem Engagement und der anhaltenden Begeisterung für unser Hobby, das für einige zum Beruf geworden ist. Uns allen liegt eines zugrunde, und das ist die Begeisterung für das Morgen, das nie aufhört. Wie bei vielen Treffen mit den Größten des Genres auf diversen Word Cons, von Geroge R.R Martin bis Jim Burn, von Bob Silverberg bis Bob Eggleton, ist mir immer eines besonders aufgefallen: Egal in welchem Bereich sie arbeiten und wie berühmt sie wurden, im Herzen sind sie alle Fans geblieben und brennen vor Begeisterung. 
Und was vielleicht das beste ist: SF hält jung und sexy ;)
In diesem Sinne noch einmal Gratulation und Danke."
Franz Miklis im Mai 2026
Ich freue mich schon auf die Ausgaben und 
toi toi toi für die letzten Meter
herzlichst
franz

Jörg Kaegelmann: Freitag, 15. Mai 2026
EXODUS ist Kult. Ich kenne das Magazin seit der ersten Ausgabe. Die ganz alten Ausgaben habe ich damals selbst gedruckt.
Bis heute bin ich neugierig auf jede neue Ausgabe.
Alles Gute und vielen Dank!
Jörg Kaegelmann
(ehemals Blitz-Verlag)


Christian Endres
:
Donnerstag, 14. Mai 2026
EXODUS ist damals das erste namhafte dt. Magazin für und mit SF-Kurzgeschichten gewesen, in dem eine Story von mir erschien. Das werde ich René und Co. nie vergessen – und deshalb war EXODUS auch immer ein ganzes Stück weit Heimat, und Story für Story ein vertrauter Hafen und stets eine geschätzte Plattform. Gratulation zum Jubiläums-Doppelschlag! Aber seid ihr wirklich sicher, dass es nicht noch ein, zwei Dutzend weitere Ausgaben werden jetzt? Ja ja, ich hör schon auf. Die Szene wird EXODUS vermissen. Danke für alles.
Take care,  
Christian 

Angela und Karlheinz Steinmüller
:
Mittwoch, 13. Mai 2026
Lieber René,
es hat uns immer große Freude bereitet, mit euch zusammenzuarbeiten und in EXOUDS zu publizieren! Das Magazin wird uns als Autoren aber auch als Leser sehr fehlen!
Wir sehen uns, hoffen wir, auf dem Metropolcon.
Herzliche Grüße
Karlheinz & Angela



Heribert Kurth:
Freitag, 8. Mai 2026
Ein letztes Hallo an die EXODUS Redaktion ... 
der EXODUS-Fixstern am Science-Fiction-Firmament wird bald verlöschen. Das ist in der Tat sehr bedauerlich - aber auch verständlich - wie man in der "phantastisch!" Nr. 101 in Horst Illmers bemerkenswertem Interview mit Chefredakteur René Moreau nachlesen kann. Ein dickes Dankeschön an René, Heinrich, Hans Jürgen und Olaf für all die tollen Ausgaben, die ich gelesen habe und ich wünsche dem gesamten Team alles Gute für die Zukunft. 

So ganz vorbei ist es ja auch noch nicht und ich freue mich schon sehr auf die "Schwanengesänge" in EXODUS 50.1 und 50.2.

Schöne Grüße aus dem Nachbardorf.
Heribert Kurth



Jens Hille:
Mittwoch, 6. Mai 2026
Hallo Exodus-Team,
hallo Rene, Hans Jürgen, Heinz und Olaf,
mit Heft 50 geht eine Ära zu Ende - das ist schon traurig.
Seit 21 Jahren bin ich treuer Leser von Exodus. Jedes neue Heft habe ich mit Spannung erwartet und bin nie enttäuscht worden. EXODUS wird mir fehlen.
Anfangs noch in schwarzweiß, dann wurde das Papier besser, Farbe kam dazu - und am Ende ein Wahnsinnsmagazin mit tollen Kurzgeschichten und
wunderbaren Grafiken.
Eine Heimat und/oder ein Sprungbrett für viele Grafiker und Autoren.
Mit der Qualität, die ihr jetzt erreicht habt, hat wohl zu Beginn niemand gerechnet – und auch nicht, dass ihr so viele Jahre durchhaltet. Chapeau!
Also alles Gute für die Zukunft, egal ob ihr es jetzt etwas entspannter angeht oder euch in neue Projekte stürzt.

Herzliche Grüße,
Jens


Thomas Fehl:
Montag, 22. Januar 2024


Lieber René,
liebe Grüße aus Frankfurt. Du hast das geschafft, wovon wahrscheinlich die meisten Fanzinemacher der Vergangenheit geträumt hatten, großen Respekt und Gratulation dazu.
Ich habe gerade dein Interview gelesen in "phantastisch" #101 und musste lachen, als ich gelesen hatte, wie du den Namen EXODUS gefunden hast.
Drei Jahre nach dir hatte ich nämlich genau auch so den Namen für mein Fanzine rausgesucht. Ein kleines Fremdwörterlexikon genommen und bin bei "E" auf "Extrem" gestoßen, gar nicht weit von "EXODUS". 🙂
Ich wünsche dir alles Gute und ich denke du kannst mit Stolz auf eine tolle Schaffensphase blicken.
Sollte dich mal der Weg nach Frankfurt führen, in der schönen Jahreszeit, sei bitte mein Gast an meinem BembelBoot (kannst ja mal googlen wenn du möchtest).
Beste Grüße
Thomas Fehl


PRO ASYL
:
Dienstag, 5. Mai 2026
Lieber René Moreau, liebes EXODUS-Team,
wir durften regelmäßig und pro bono unsere Infos zu Flucht und Menschenrechten als Beilage zur EXODUS beisteuern.
Herzlichen Dank dafür, dass unsere Menschenrechtsarbeit so auch in der SciFi-Szene bekannter wurde.
Nach 50 Jahren ist nun Schluss für die EXODUS, wie schade!
Das PRO ASYL-Team wünscht euch alles Gute.
Beate Eichenberg
Spenden und Nachlässe für PRO ASYL
Förderverein PRO ASYL e.V.
Postfach 16 06 24
60069 FrankfurtSpendenkonto:
SozialBank, IBAN: DE70 3702 0500 5050 5050 50
PRO ASYL finanziert sich unabhängig über Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Danke für Ihre Unterstützung!

Thomas Franke: Freitag, 1. Mai 2026
Abschied. Schon wieder ein Abschied, ein Abschied von EXODUS…
In meinen Berufen bin ich immer wieder gezwungen, Abschied zu nehmen; als bildender Künschteler von einer Grafik oder einer Collage, die ich als vollendete Arbeit zur Seite lege, oder als Schauspieler von abgespielten Theaterstücken, - nicht zu vergessen von Freunden und Wegbegleitern. Oft lege ich dann meine Hände vor die Augen und weine vor mich hin, sollte es nicht dabei bleiben, daß es mir nur die Kehle zuschnürt, so daß ich einen halben Tag lang nicht zu sprechen imstande bin. Diese Abschiede lassen jedes Mal mein Herz zerschellen und trotzdem es mittlerweile sehr viele Abschiede sind: der erhoffte Gewöhnungseffekt tritt nie ein, immer schmerzt es aufs Neue. Jetzt drückt auch EXODUS auf dieses Herz…
EXODUS war das längste Theaterstück, in welchem ich mitspielte: länger als 50 Jahre, während derer es schon einmal abgespielt schien und dann – plötzlich – 2003 doch wieder aufgenommen, ästhetisch reifte, glänzender und bunter wurde. Aber auch dieses Stück wird nun in wenigen Wochen endgültig abgespielt sein.
Ohne EXODUS wäre mein Leben als Künschteler wohl anders verlaufen, denn die ersten im Westen Deutschlands in diesem Kompendium veröffentlichten Bilderchen erwiesen sich als ein Auslöser für meine Bekanntheit im SF-Fandom; es gab einen zweiten, mit dem mir die Akzeptanz als professioneller Buchgestalter im Westen der Welt in den Schoß fiel. Beide führten allerdings 1984 dazu, daß ich der DDR verwiesen wurde. Wenn ich daran zurück denke: Dieses zu jener Zeit noch kleine, lustvoll erarbeitete, im Grunde harmlose Magazin für Phantastik und SF setzte also den Samen weitreichender Auswirkungen in mein Dasein.
Als ich, von René und noch ein paar weiteren Mitstreitern eingeladen, Mitte der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts meine Federzeichnungen in EXODUS zu veröffentlichen begann: wie jung, wie neugierig aufs Leben waren wir, voller Tatendrang. Was wollten wir nicht alles erreichen, und damals schien es uns, wir hätten unendlich viel Zeit dazu. Nun sind wir mit EXODUS alt geworden, erfahren wieder einmal die Endlichkeit und haben noch immer nicht all das in die Welt zu bringen geschafft, was wir uns damals wie im Verlauf der darauffolgenden Jahre vorgenommen hatten. EXODUS funktionierte für einige Schreibende wie auch für Bildkünstlernde hinsichtlich der Veröffentlichungen lange Zeit wie das Kosmodrom Baikonur oder wie der Weltraumbahnhof Cape Canaveral. In wenigen Wochen allerdings werden wir von dort zwei alle Mühen krönende Ausgaben zu den Sternen starten, den ausbrennenden Raketentriebwerken nachschauen, bis auch das letzte Aufblitzen unseren Blicken entschwunden sein wird: jetzt ein Exodus ohne Wiederkehr. Hoffentlich ist das nicht das Ende der Welt.

(Das zu schreiben, fiel mir nicht leicht, lieber René. Vielleicht empfindest Du's ja auch als pathetisches Geseiere, dann fasse ich das Geschriebene zusammen mit den Worten: Ich will nicht, daß es aufhört! ...und jetzt muß ich schluchzen.)

Es wäre sehr wünschenswert, wenn wir uns mit einigen weiteren Mitarbeitern von EXODUS zu einer Abschiedsfeier zusammenfinden könnten?
Ich höre ja schon auf, meine Rührseligkeit zu versprühen.
Herzliche Grüße an Euch in Düren von den Heimkehrern aus griechischen Gefilden,
Thomas und Laura


Lothar Karl: Freitag, 1. Mai 2026
Lieber René Moreau,

(...) bei dieser Gelegenheit möchte ich mich einfach für Ihr Engagement für die deutsche SF und die hervorragende Zeitschrift bedanken! 
Den Artikel über Sie und Ihre Mitstreiter in der Phantastisch 101 habe ich gelesen und bin sehr beeindruckt.
Natürlich ist es schade für uns Leser und auch für die Autoren und Grafiker, die bei Ihnen veröffentlichen konnten, dass Exodus eingestellt wird. Aber die Gründe sind nachvollziehbar - und man soll ja immer aufhören, wenn es am schönsten ist ...
So freue ich mich auf die neuen Ausgaben und auch aufs Betrachten und Wiederlesen meiner älteren Hefte!

Alles Gute und herzliche Grüße
Lothar Karl


Jaana Redflower : Donnerstag, 30. April 2026

Danke für eure fantastische Arbeit und euren Mut, künstlerische Grenzen auszutesten, dabei aber stets zu euch und euren moralischen Werten zu stehen,
Jaana Redflower 

Patrick Kirchhofer: Montag, 27. April 2026

Vielen Dank für die super Unterhaltung, eure Arbeit und Engagement für die deutschsprachige Science-Fiction!

Herzliche Grüsse 
Patrick
Jacqueline Montemurri: Montag, 27. April 2026
Liebes Exosus-Team,
lieber René, lieber Olaf, lieber Hans Jürgen, lieber Heinz,
ich bin sehr traurig, dass die Nr. 50 die letzte Ausgabe eures grandiosen SF-Magazins sein wird. Dieses Magazin ist durch seine Texte, aber auch durch die Grafiken eine Augenweide. In der Galerie habt ihr immer wieder viele interessante Künstler vorgestellt. Das war, soweit ich weiß, ein einmaliges Konzept. Aber auch für die Autor*innen, die bei euch veröffentlicht haben, war das Magazin eine echte Chance. Ich habe seit 2015 sechs Storys bei euch veröffentlichen dürfen und bin sehr stolz darauf. Für mich war EXODUS ein Sprungbrett in die SF-Literatur-Szene. Und nicht zuletzt wurde ich mit einer meiner Storys, die bei euch erschienen sind, mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. Da viele Autor*innen und Künstler*innen mit ihren Beiträgen in eurem Magazin mit Preisen ausgezeichnet wurden, zeigt das die hohe Qualität. Umso trauriger ist es, dass es nun heißt, Abschied zu nehmen. Ich wünsche euch, dass ihr trotzdem noch interessante Projekte in der SF-Szene beisteuert.

Liebe Grüße eure
Jacqueline


Christian Hornstein: Sonntag, 26. April 2026
Lieber René, lieber HeinRich, lieber Hans,
nun ist es also offiziell. Das Jubiläum wird zum Abschied. Ja, sicher, wir wussten es kommt, aber nach so vielen Jahren ... Ihr ward für mich mit EXODUS so präsent, so vertraut. Eine Heimat. Und wer verliert schon gerne seine Heimat? Euer unerschütterliches Wohlwollen, wenn wir zusammen am Text gefeilt haben, Eure stets spürbare Leidenschaft werden mir sehr fehlen. Der Kloß in meinem Hals hindert mich nicht daran zu schreiben, aber er lässt mich körperlich spüren, was los ist.
Zum Glück seid Ihr nicht aus der Welt, erst recht nicht aus der phantastischen.

Auf ein baldiges Wiedersehen!
Christian

Claire Larsen: Samstag, 25. April 2026
Lieber René,
(...) Auch wenn wir ziemlich spät zur Party erschienen sind, werden wir es Dir persönlich niemals vergessen, dass Du CALIFORNIA, diese altmodische Geschichte über eine nicht besonders liebenswerte Stadt, für eine der Jubiläumsausgaben ausgewählt hast. Es war die Initialzündung für etwas viel Größeres, der Stubser in Richtung Eureka City (was für eine unfassbare Reise es jetzt schon ist ...) und vielleicht ein Stück weit auch zu einem Teil unserer Schriftstelleridentität, von dem wir bisher nichts wussten. Es macht uns extrem traurig, dass unsere erste EXODUS-Veröffentlichung auch sehr wahrscheinlich die letzte bleiben wird. Nicht nur für uns, sondern für all die anderen wunderbaren Kollegen, die in diesem Gesamtkunstwerk eine literarische Heimat fanden und künftig hätten finden können. Diese leider viel zu oft schablonenhafte Literaturszene verliert mit der EXODUS etwas Einzigartiges.
Aber nichts endet einfach so und für immer. Davon sind wir überzeugt. Eine Reise setzt sich auf die eine oder andere Weise immer fort. Also werden wir schauen, was hinter dem nächsten Stern auf Dich und all die anderen Autoren, Redakteure, Lektoren, Künstler und uns wartet. Denn dieses Universum ist so schweinegroß, dass es vermessen wäre, an endgültige Enden zu glauben ...

(...) die herzlichsten Grüße aus der Eifel
Claudia & Lars Schwindt

Armin Jung: Freitag, 24. April 2026
Liebe Redaktion,
(…) Ich finde es übrigens sehr schade, dass EXODUS nicht mehr erscheinen wird. Mit etwas Glück findet man vielleicht auch sonst wo gute SF-Geschichten, aber die Masse an tollen Bildern wird mir definitiv fehlen. Das kann auch die phantastisch! nicht ausgleichen.

Liebe Grüße
Armin Jung

Stefan Scholz: Donnerstag, 23. April 2026
Hallo, liebes Exodus-Team,
Danke, dass meine Mail aus dem Februar auf Ihrer Homepage erschienen ist.
Ich lese die Exodus leider erst wenige Jahre und bin absolut begeistert von Ihrem Magazin, sehr professionell und mit viel Freude an der Materie produziert. Es gibt wenig vergleichbares. Vor allem habt Ihr der deutschsprachigen SF eine sehr gute Plattform geliefert.
Ich habe mir im Laufe der Zeit alle verfügbaren Hefte bestellt. Das ist noch viel Lesestoff für warme Sommer- bzw. kalte Wintertage.
Schade, dass es vorbei ist. Ich kann Sie aber auch verstehen am Höhepunkt Schluss zu machen, wenn es keine geeigneten Nachfolger gibt.
Danke für das Interview in der phantastisch!. 
Vielleicht gibt es ja noch ein Best of … Buch. Wobei mir da die Auswahl sehr schwer fallen würde.

Herzlichen Dank für die Lesefreude an Sie, aber auch an die Autoren und natürlich die Grafiker. Es geht auch ohne KI 😂

Viele Grüße
Stefan Scholz
Alexa Rudolph: Sonntag, 19. April 2026

Betreff: Interview

Lieber René!

Nun habe ich also die "phantastisch" abonniert und trauere schon ein bisschen, dass EXODUS ganz bald der Vergangenheit angehören wird. Während draußen ganz reale Kriege toben, der Walfisch zum Schwimmen getragen wird und der Gartenroboter den Rasen mähen soll, lese ich das schöne Interview mit Dir, das mir den Werdegang der EXODUS erklärt. Neuland für mich, ich wußte ja nur Bruchstücke! Was für eine Biografie! Und ich frage mich, wie Du die Zukunft schaffen wirst, so einfach ist das Aufhören nicht. Ich drücke Dir jedenfalls fest die Daumen, dass Dir ganz viele neue phantastische Beschäftigungen einfallen. Es wäre ein Jammer, wenn Deine Erfahrungen einfach verloren gehen würden. Ein guter Wein wird im Alter immer besser.

In diesem Sinne freue ich mich auf die nächste und letzte Ausgabe und grüßé Dich herzlich aus Freiburg (immer eine Reise wert) mit dem Comic: Späte Liebe! https://www.youtube.com/watch?v=TcjswLlWHZ8
alexa🧐

Uwe Hermann: Samstag, 18. April 2026
Liebes EXODUS-Team, lieber René, lieber Hans Jürgen, lieber Heinz,
der Abschied von EXODUS trifft mich hart – nicht nur als Autor, sondern vor allem als Fan und Freund. Seit meiner ersten Veröffentlichung in Ausgabe 32 im Jahr 2015 durfte ich insgesamt neunmal Teil dieses wunderbaren Kosmos sein. In dieser Zeit ist aus der rein literarischen Zusammenarbeit etwas viel Wertvolleres gewachsen: Eine echte Freundschaft mit René und seiner Frau, die ich nicht mehr missen möchte.
Es gibt kein Magazin auf dem Markt, das mit so viel Liebe, Professionalität und Herzblut produziert wird. Dass mit der Nummer 50 nun Schluss sein soll, schmerzt tief, doch ich blicke mit Stolz auf das gemeinsam Erreichte zurück. Danke für die Plattform, die ihr uns SF-Schaffenden über Jahre geboten habt. Ihr habt Maßstäbe gesetzt, die so schnell niemand erreichen wird.

Liebe Grüße
Uwe

Maria Orlovskaya: Montag, 6. April 2026
(...) Dass es mit EXODUS nicht mehr weitergeht, ist echt ein herber Schlag für die ganze SF-Szene. Für mich persönlich natürlich auch, da ich die Arbeit mit euch immer unheimlich (!!!) genossen habe und ihr meine allerersten Unterstützer wart. Nochmal von ganzem Herzen DANKE dafür. Ohne euch hätte ich in der deutschen SF-Szene wahrscheinlich gar keinen Fuß in die Tür bekommen und hätte frustriert aufgehört. Aber zum Glück kam es anders!
Freue mich sehr, wenn wir weiterhin voneinander hören und uns vielleicht mal über den Weg laufen.

Herzliche Grüße,
Maria Orlovskaya

Christian Hoffmann: Samstag, 4. April 2026
Liebe Exodus-Macher,
vielen Dank für eure hervorragende Arbeit über viele Jahre. Ich weiß nicht mehr, wann ich zum ersten Mal auf EXODUS gestoßen bin, damals war es noch Schwarz-Weiß und weit weniger professionell als heute. Aber schon da waren einige der besten deutschsprachigen SF-Autoren und -Autorinnen darin vertreten. Außerdem natürlich namhafte Künstler und Künstlerinnen. Ich muss gestehen, dass ich nicht immer alles gelesen habe, aber die Qualität war immer gut bis sehr gut. Eine wichtige Ära der deutschen SF endet nun und ich werde EXODUS in bester Erinnerung behalten!

Lasst es euch gutgehen!
Christian Hoffmann

Andreas Stahlbock: Freitag, 27. Februar 2026
Liebe Exodus-Mannschaft,
ich weiß nicht mehr genau, wann ich das erste Exodus in der Hand hatte, aber so 25 Jahre werden es wohl sein.

Macht es gut, ich werde Euch vermissen!
Andreas Stahlbock

Christian Pree: Freitag, 27. Februar 2026
EXODUS war und ist eine Bereicherung für die deutschsprachige SF. Und ja, es ist besser geplant aufzuhören, solange es noch Spaß macht. So bleibt mir nur, mich für die Eure langjährige Arbeit zu bedanken, aus
meiner Sicht hat sich die Arbeit definitiv gelohnt.
Ich wünsche Dir und dem ganzen EXODUS-Team für die Zukunft alles Gute,
was auch immer Ihr vorhabt, ob SF oder was ganz anderes.

Servus
Christian

Sandra Thomas: Dienstag, 24. Februar 2026
Liebes Team der EXODUS,
gerne möchte auch ich mich persönlich verabschieden. Die EXODUS wird fehlen, denn über die Jahre hat sie viele Perlen der Science-Fiction sichtbar gemacht. Gerade Kurzgeschichten haben es im Verlagsbereich zunehmend schwer, so konnte über die EXODUS eine Vielfalt erhalten bleiben, die wir vermissen werden. 

Herzliche Grüße
Sandra
https://www.phantastisch.net/

Alexa Rudolph: Dienstag, 24. Februar 2026
Adieu EXODUS!
Drei Generationen haben Dich bei uns mit Begeisterung gelesen und die tollen Bilder angeschaut: Großeltern, Eltern und Kinder! 
Und jetzt? Der Vorhang zu und alle Fragen offen?

Ein besonderer Platz in unserer Erinnerung sei Euch gewiss.
Alexa Rudolph

Christoph Spieker: Mittwoch, 25. Februar 2026
Hallo,
da geht wirklich eine Ära zu Ende mit der Doppelnummer 50. Unvergessen, weil es mich bleibend geprägt hat bezüglich der Science fiction sind die uralten Hefte mit einer Carla Mötteli als Graphikerin. Damals war alles viel linker in  der politischen Einstellung: das habe ich in den sehr schönen und niveauvollen Heften der Gegenwart am meisten vermisst.
Insgesamt ist EXODUS eine großartige Lebensleistung von René Moreau und seinen Kollegen. Chapeau!

Christoph Spieker 

Ralf Bodemann: Montag, 23. Februar 2026
Liebes EXODUS-Team,
vielen Dank für die Nachricht und für 50 Ausgaben eines einzigartigen Magazins!

Gruß
Ralf

Linda Vinckx: Montag, 23. Februar 2026
Schade das das Magazin eingestellt wird, ich kann es aber gut verstehen, das irgendwann Schluss ist.
Ich bin froh das ich einige Jahre euer tolles Heft lesen konnte.
Vielen Dank, ich wünsche euch alles gute für die Zukunft.

Liebe Grüße
Linda Vinckx

Werner Terhalle: Montag, 23. Februar 2026
Macht's gut, und danke für den Fisch! William Shatner plant sein erstes Heavy Metal Album und ich - dank euch - meine erste SF Story als demnächst-Rentner!

Christoph Steinrücken: Montag, 23. Februar 2026
Lieber Herr Moreau,
Danke für Ihre tolle Zeitschrift, die ich gern bestellt habe. Bin gespannt auf Ihr "Abschluß"-Interview in der phantastisch!.

Bis die Tage irgendwo,
mit guten Grüßen,
Christoph Steinrücken

Tim Dressler: Montag, 23. Februar 2026
Liebes EXODUS-Team,
es ist sehr schade zu hören, dass es mit dem Magazin nicht weitergeht und natürlich bin ich gespannt auf die Hintergründe im April-Interview. Nun freue ich mich jedenfalls, dass es eine so umfangreiche 50ste Jubiläumsausgabe gibt
. 
Herzliche Grüße,
Tim Dressler

Peter Wayand: Sonntag, 22. Februar 2026
Ihr Lieben,
es ist unglaublich schade, dass ihr aufhört. Ich habe die EXODUS immer als Institution empfunden und ich könnte mir vorstellen, dass, wenn ihr mal mit Sandra Thoms redet, sich eventuell eine Chance auftun könnte, dass die EXODUS weiter bestehen kann, denn es gibt noch so viele tolle Geschichten zu erzählen – vielleicht nicht mehr als Printmedium, vielleicht erstmal als E-Book-Variante, aber es gibt da bestimmt Mittel und Wege.
Für eure bisherige wertvolle Arbeit seid herzlich bedankt. Mit euch geht ein Stück der Kultur dieses Landes.
In diesem Sinne, alles Gute und bleibt gesund!

Euer Peter

Stefan Scholz: Mittwoch, 18. Februar 2026
Schade, dass die EXODUS eingestellt wird. Selbstverständlich bestelle ich die Jubiläumsausgaben hiermit bei Ihnen vor. 
Danke für den Lesestoff der letzten Jahre. 

Viele Grüße und alles Gute für die Zukunft. 
Stefan Scholz 

Robert Straumann: Montag, 13. Oktober 2025
Mit EXODUS Nr. 50 geht eine lange unterhaltsame Ära zu Ende und es freut mich, dass ich auch dabei sein durfte. 

Allseits eine gute Zeit und viele Grüsse
Robert 

Daniel Appinger: Samstag, 27. September 2025
(…) schade! Ich lese die EXODUS sehr gerne und auch den Grafikteil finde ich jedes Mal klasse. Wenn ich ein Lob aussprechen darf, haben Sie aus meiner Sicht bisher eine super Arbeit geleistet und Ihr Magazin ist eine echte Bereicherung für meine Bibliothek. Vielen Dank dafür!!! 

Viele liebe Grüße aus München und weiterhin alles Gute,
Daniel Appinger

Holger Marks: Donnerstag, 28. August 2025
(...) Nein, ich wusste noch nicht, dass EXODUS 50 die letzte Ausgabe sein wird. Auch wenn ich es nachvollziehen kann, dass irgendwann Schluss sein muss, ist es nicht gerade eine positive Nachricht. Mir wird definitiv etwas fehlen! Den Dank muss ich erwidern für jahrelange wunderschöne Ausgaben mit unzähligen tollen Geschichten, Grafiken und Galerien. Es war mir immer ein Vergnügen.

Herzliche Grüße
Holger

Aiki Mira: Freitag, 8. August 2025
Die Zusammenarbeit mit euch war für mich immer sehr angenehm, und EXODUS war über die Jahre ein echtes Zuhause für meine Storys.
(…) Dass EXODUS mit der 50. Ausgabe endet, trifft mich sehr. Wenn die Science-Fiction ein Universum ist, dann fehlt ohne euch ein Stern! Ihr habt so viel für die Szene getan, für Schreibende, für Lesende, auch für mich persönlich. Dafür bin ich euch sehr dankbar.
Gern denke ich an meine erste Veröffentlichung bei euch zurück, Vorsicht synthetisches Leben!. Wie sehr ich mich über die Zusage gefreut habe, wie liebevoll ihr die Story gestaltet habt, das Layout, die Illustration, und wie stolz ich war, sie in euren Seiten zu sehen. Das war ein echter Meilenstein für mich.

Mit herzlichen Grüßen
Aiki