Ein alter Mann und ein ausrangierter Roboter teilen sich den Alltag in einer Welt, die für beide längst schneller geworden ist, als sie Schritt halten können.
Zwischen Schachpartien, kleinen Ritualen und den Erinnerungen eines langen gemeinsamen Lebens ist eine ungewöhnliche Freundschaft entstanden. Eine Verbindung, die weit über das hinausgeht, wofür Maschinen ursprünglich geschaffen wurden.
Eine Maschine soll das größte Problem ihrer Welt lösen. Perfekt konstruiert, unzerstörbar und dazu bestimmt, eine einzige Aufgabe zu erfüllen. Doch kaum erwacht sie zum Leben, reagiert sie völlig anders als erwartet.
Statt nüchterner Logik liefert sie rätselhafte Sprachfetzen, Kinderreime und Fragen nach ihrer eigenen Existenz. Ihr Erbauer erkennt, dass sein Meisterwerk mehr geworden ist als ein Werkzeug – und dass die eigentliche Herausforderung womöglich nicht darin besteht, die Maschine zu verstehen, sondern ihr Denken überhaupt erst einzuordnen.
Was passiert, wenn ausgerechnet das Gerät, das unser gesamtes modernes Leben organisiert, plötzlich beschließt, dass wir nicht mehr »smart« genug sind? Volker Dornemann erzählt mit schwarzem Humor und einem gehörigen Schuss Zukunftspessimismus von einem ganz alltäglichen Missgeschick, das für seinen Protagonisten ungeahnte Folgen haben könnte.
Lesen Sie eine exklusive Leseprobe ausEXODUS 50.2
Mit 290 Seiten (davon 18 Seiten in Farbe) ist NOVA 27 ein dicker Brocken geworden.
Themenausgabe »Neue Wege zur Utopie« Idealgesellschaften mit kleinen Schönheitsfehlern Hoffnungsschimmer im Hoffnungslosen
»Die Zukunft meiner Enkel ist mir wichtiger als meine Vergangenheit«
... meint der Autor der Kurzgeschichten-Sammlung Visionen der Welt von morgen, Wilfried Rumpf. Der Autor ist ein ehemaliger Gymnasiallehrer, der selber als Schüler seine erste Bekanntschaft mit der SF machte.
... geb. 1950, war in seinem Hauptberuf bei Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern angestellt. In dieser Eigenschaft ist er seit Januar 2006 bei EXODUS für die Seitennummerierung zuständig und darüber hinaus auch als Lektor, Co-Editor und Lyrik-Beauftragter bei uns tätig. Unter seinem richtigen Namen schreibt er u. a. Romane und Erzählungen aus dem »Gedd«-Zyklus: »Die Sternseherin von Gedd« (CAPRICORNUS Verlag, Hamburg), »Jamal - eine Geschichte aus Gedd« (EXODUS 16). Satirische Veröffentlichungen unter »Arnold Spree« und »Dimitri Kosselow« u. a. in EXODUS, FANTASIA, WATCHTOWER, CAPRICORNUS, SOLAR-News.Zusammen mit den Kollegen René Moreau & Olaf Kemmler wurde er im September 2015 mit dem begehrten Kurd-Laßwitz-Preis in der Kategorie »Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF«, damit »für die Herausgabe des SF-Magazins EXODUS und die Förderung der SF-Kurzgeschichte« in Deutschland ausgezeichnet.
2024 wurde er gemeinsam mit den Herausgeber- und Redaktions-Kollegen mit dem Kurd-Laßwitz-Preis in der Kategorie »Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF«für 20 Jahre EXODUS (im neuen Gewand) ausgezeichnet. → Hier geht´s zur LAUDATIO der Preisverleihung.
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