Was passiert, wenn ausgerechnet das Gerät, das unser gesamtes modernes Leben organisiert, plötzlich beschließt, dass wir nicht mehr »smart« genug sind? Volker Dornemann erzählt mit schwarzem Humor und einem gehörigen Schuss Zukunftspessimismus von einem ganz alltäglichen Missgeschick, das für seinen Protagonisten ungeahnte Folgen haben könnte.

 

Lesen Sie eine exklusive Leseprobe aus EXODUS 50.2

Eine Interviewreihe zum Abschied, Teil 3

Mit Dieter Korger setzt sich unsere Interviewreihe zum Abschied von EXODUS fort. Im Gespräch mit Hans Jürgen Kugler erzählt der Autor und Lektor, wie ihn die Science Fiction seit seiner Jugend begleitet, warum sie für ihn vor allem vom »Durchspielen von Optionen« lebt und weshalb ihre Faszination bis heute ungebrochen ist.

Eine Interviewreihe zum Abschied, Teil 2

Nach dem Auftakt mit René Moreau setzen wir unsere Interviewreihe zum Abschied von EXODUS fort. Hans Jürgen Kugler spricht über Science Fiction als Seismograph gesellschaftlicher Entwicklungen, über Roboter, Künstliche Intelligenz und die großen Fragen hinter der Technik. Warum er dabei zu der provozierenden These gelangt, wir könnten eines Tages erneut in einer »Sklavenhaltergesellschaft« leben, erfahren Sie im vollständigen Interview.

Wie fühlt es sich an, wenn andere Menschen durch deine Augen die Welt bereisen? Ralph Würschinger entwirft mit Ride ’n’ Mount eine ebenso faszinierende wie beklemmende Zukunftsvision, in der virtuelle Reisen zum Alltag gehören – und Menschen zu bloßen Trägern fremder Blicke werden. Doch hinter dem vermeintlich harmlosen Geschäftsmodell lauern Abhängigkeit, Ausbeutung und Entscheidungen, die niemand freiwillig treffen möchte.
 

Eine Interviewreihe zum Abschied, Teil 1

Mit der Jubiläumsausgabe EXODUS 50 endet nach mehr als fünf Jahrzehnten die Geschichte unseres Magazins. Aus diesem Anlass hat unser Redaktionsmitglied Dieter Korger in spontanen Telefoninterviews mit einigen Beteiligten über Science Fiction, die Entwicklung des Magazins, persönliche Erinnerungen und die Zukunft des Genres gesprochen.

Eine Maschine soll das größte Problem ihrer Welt lösen. Perfekt konstruiert, unzerstörbar und dazu bestimmt, eine einzige Aufgabe zu erfüllen. Doch kaum erwacht sie zum Leben, reagiert sie völlig anders als erwartet.

Statt nüchterner Logik liefert sie rätselhafte Sprachfetzen, Kinderreime und Fragen nach ihrer eigenen Existenz. Ihr Erbauer erkennt, dass sein Meisterwerk mehr geworden ist als ein Werkzeug – und dass die eigentliche Herausforderung womöglich nicht darin besteht, die Maschine zu verstehen, sondern ihr Denken überhaupt erst einzuordnen.