Leseprobe

  • ... Leseprobe EXODUS 39

    ... Leseprobe EXODUS 39

    KOLOSS AUS DEM ORBIT
     
    Jacqueline Montemurri
     

    Sie erklommen einen Hang und traten in das diffuse Licht des Waldes ein. Dysti lief Schweiß von der Stirn. Belau hielt den Elektrostab noch immer sehr nah an ihrem Hals. Sie überlegte, ob sie ihm zwischen die Beine treten sollte. Doch der Mann hatte sie so eng an sich gezogen, dass sie keine Chance hatte, ihn dort zu treffen, wo er empfindlich war. Und als könne er ihre Gedanken lesen sagte er an Xell gewandt: »Menschen können sich reproduzieren. Maschinen nicht.«

  • Leseprobe aus # 42: Gabriele Behrend

    Leseprobe aus # 42: Gabriele Behrend

     

    ALLES EINE FRAGE DER EINSTELLUNG

    von Gabriele Behrend

     

    wenn man nicht weinen kann, soll Lachen helfen. Ich bin mir nicht sicher, womit ich es versuchen soll. – Aber interessiert es Sie überhaupt, Monsieur? Interessieren Sie die näheren Umstände meines Zustandes? Überlegen Sie Ihre Antwort gut. Sie wissen, ich bin die Herrin dieses Reiches. Es  ist klein, aber uns wird niemand stören. Zerren Sie ruhig an Ihren Fesseln, die sind fest. Die bekommen Sie nicht los.«

  • Leseprobe aus # 42: Olaf Lahayne

    Leseprobe aus # 42: Olaf Lahayne

     

     SCHWARMVERHALTEN

    von Olaf Lahayne

     

    Ginge es ruhiger her imCafé d’Abeilles, so würde womöglich irgendwer das Knirschen, Knacksen und Knistern in der Decke noch rechtzeitig registrieren. So aber wird es übertönt vom Geplapper der Gäste, vom Geklapper des Geschirrs, vom Surren der Klimaanlage, vor allem aber vom Gejohle, das die gerade laufende Sportübertragung begleitet. Selbst als an einem Ecktisch auf das Kokos-Schoko-Eis eines Gastes einige Kalkbrösel niederrieseln, bleibt dies unbemerkt; es sind gerade noch der Geschmacks- und der Tastsinn des Eiskonsumenten, die sich mit seiner Mahlzeit befassen.

  • Leseprobe aus # 42: Thomas Kolbe

    Leseprobe aus # 42: Thomas Kolbe

     

    NACHTSCHICHT

    von Thomas Kolbe

    Erst die Hälfte der Schicht um. Und ich bin schon so müde. Gestern den normalen Dienst auf der Station, Visiten, Krankenakten auf den neuesten Stand bringen und der übliche Verwaltungskram. Und dann gleich im Anschluss die Nachtschicht. Eigentlich habe ich sonst nichts dagegen. Meist ist nicht viel los. Zeit zum Nachdenken. Aber jetzt ist erst einmal Zeit für einen Kaffee. Mal sehen, was der Nahrungssyntho so fabriziert.

  • EXODUS 39 - Leseprobe #1

    Leseprobe EXODUS 39

    SpaceLife im Bauch des Weltraum-Leviathans
    – auf dem Weg in die Neue Welt.
     
    Hong zog eine Waffe aus ihrem Gürtel und zielte damit symbolisch auf den Planeten. Matheo wartete auf einen weiteren Kommentar, doch Hong schien ihre Eroberungspläne vorerst für sich zu behalten. Schließlich drehte sie sich um und reichte ihm die Waffe.
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