Herbert W. Franke - Werkausgabe gestartet

... Klassiker deutscher Science Fiction neu aufgelegt

Der erste Band der »SF-Werkausgabe Herbert W. Franke« ist soeben erschienen.

»Der grüne Komet«, die Kurz- und Kürzestgeschichtensammlung Frankes aus dem Jahr 1960, leitet die von Ulrich Blode und Professor Dr. Hans Esselborn herausgegebene Reihe ein, die auf 28 Werkbände und 2 weitere »Zubehör«-Bände ausgelegt ist. Die Titelabbildungen und das Umschlaglayout stammen von Thomas Franke, der auch weiterhin die Gestaltung der Reihe übernimmt. Der aus unserem Magazin hinlänglich bekannte Künstler gewann 2013 zum vierten Male den begehrten Kurd-Laßwitz-Preis »für das Titelbild, Backcover und die Galerie« zu EXODUS 29. (Diese Ausgabe ist weiterhin lieferbar und kann gleich hier bestellt werden.)

Details zum ersten Band, der als AndroSF-Band 46 erscheint, finden sich hier - darunter auch eine vollständige Inhaltsangabe der über 60 Kurzgeschichten Frankes.

Dunkelwärts von Ulf Fildebrandt

... neuer Roman von Ulf Fildebrandt

Eine Seite der Welt liegt immer in der Sonne. Auf der anderen herrschen Kälte und Finsternis. Diese Welt ist die Heimat von Tuoma Leta. Er lebt in der Lanet Republik, in der ewig währenden Dämmerung zwischen brennender Hitze und eisiger Kälte. Um gegen sein reiches Elternhaus zu rebellieren, lässt er sein bisheriges Leben zurück. Er führt eine Expedition dunkelwärts in die Nacht, um zu erforschen, was sich in der Finsternis des ewigen Eises verbirgt. Bereits die frühesten Legenden berichten von Göttern und Orten, an denen Menschen nicht willkommen sind. Was Tuoma jedoch in der Dunkelheit findet, übersteigt seine kühnsten Phantasien.

Arkadi und Boris Strugatzki

... Klassiker der Science Fiction neu aufgelegt

Mit dem sechsten Band der vollständig überarbeiteten GESAMMELTEN WERKE von Arkadi und Boris Strugatzki schließt der Verlag dieses ambitionierte Projekt – einer der Grundpfeiler bei Golkonda – nach fünf Jahren ab.

Im soeben verschickten TEMPORAMORES-Newsletter 225 berichtet Hermann Ibendorf: »Während bei Heyne bereits Anfang des Jahres der abschließende sechste Band der Taschenbuch-Ausgabe der GESAMMELTEN WERKE von Arkadi und Boris Strugatzki erschien, mussten die Abonnenten der gebundenen Ausgabe bei Golkonda noch bis November warten. Doch wie immer hat es sich gelohnt: Jetzt stehen die sechs großformatigen Prachtstücke (je nach Variante in Ganzleder oder Leinen) im Regal, daneben der (nicht bei Heyne erhältliche) Supplementband mit den frühen Erzählungen und den späten Romanen, die Boris ohne seinen Bruder geschireben hat. Bei Golkonda hat man zudem den Heyne-Text nochmals kritisch durchgesehen und korrigiert bzw. ergänzt. Aus "informierten Kreisen" kommt außerdem noch der Hinweis, dass ein zweiter Supplementband in Arbeit ist. Wer bisher gezögert hat, sollte unbedingt jetzt zuschlagen, da vor allem vom ersten Supplementband nur noch einige wenige Restexemplare vorhanden sind.«

Hier geht es direkt zur Reihenübersicht.

gepostet (RMo) = René Moreau

Hans Frey: »Philosophie und Science Fiction«

»Philosophie und Science Fiction«

In seinem Essay »Science Fiction – Zukunftsliteratur? Pure Nostalgie!« - EXODUS 31 - beklagt Franz Rottensteiner, dass es in dem Überangebot an Titeln an zuverlässigen Maßstäben und Orientierungshilfen für den Leser fehlt. Damit hat er gewiss Recht. Es gibt derartige Orientierungshilfen zwar, aber sie liegen nicht gerade stapelweise in Buchgeschäften herum, sondern bleiben einem kleinen, sehr interessierten Publikum vorbehalten, womit sie nicht ihren Sinn, wohl aber ihre Wirkung verlieren.

Ein guter Führer durch den Dschungel ist »Philosophie und Science Fiction« von Hans Frey.

Sascha Mamczak - »Die Zukunft – Eine Einführung«

Der Heyne Verlag, resp. Random House, hat mit »diezukunft.de« eine Seite ins Leben gerufen, auf der man Neuigkeiten rund um die Themen Populärwissenschaft und Science Fiction findet. Letzteres in den Rubriken »Game«, »Comic«, »Gadget« und sogar noch »Buch«.

Passend dazu hat Sascha Manczak ein Sachbuch mit einem ausführlichen Essay über das Thema Zukunft geschrieben. Denn das Wort Zukunft hatte nicht immer die inhaltliche Bedeutung, die wir Heutigen ihm beimessen. Am Anfang der Menschheitsgeschichte war Zukunft etwas, das unvermeidlich auf uns zu kommt, etwas, über das allenfalls Wahrsager oder Orakel Auskunft geben können. Mit der zunehmenden Enträtselung der Naturgesetze und dem Aufkommen von Technik wird sie plötzlich zu einem Raum, der gestaltbar erscheint, den wir uns nach unseren Bedürfnissen einrichten können.

Horst Pukallus – »Flüsterasphalt«

Sieben Geschichten

... darunter auch seine »Letzte Trendansage« aus EXODUS 26, allesamt aus dem neuen Jahrtausend, präsentiert mit einem Nachwort von Michael Iwoleit dieser dritte Storyband des Science-Fiction Urgesteins Horst Pukallus.

Thematisch reicht sein Spektrum von Near-Future-Sozialkritik bis zur psychologisch ausgereiften Space Opera.

Erwähnenswert auch das sehr schöne und psychedelisch aufgemachte (und bislang unveröffentlichte!) Covermotiv von Helmut Wenske. (EXODUS 26 - unsere »Wenske-Ausgabe« - ist i. Ü. weiterhin lieferbar!)

Erschienen ist die Story-Sammlung im Begedia-Verlag (ISBN 978-3-943795-82-0).

Kommentar zum Buch:

... Bemerkenswertes sollte bemerkt werden! – ein EXODUS-Buchtipp:

Nachdem es sich die großen deutschen Verlage seit einigen Jahren erlauben, eine Autorin wie Ursula K. Le Guin „links liegen" zu lassen, ist es dem kleinen, aber rührigen Atlantis Verlag gar nicht hoch genug anzurechnen, dass er sich der großen alten Dame der amerikanischen Science Fiction angenommen hat und ihren weltweit gefeierten Kurzroman PARADISES LOST (2002) jetzt unter dem Titel VERLORENE PARADIESE (ISBN 978-3-86402-161-9, 150 Seiten) zeitgleich als Buch und e-book veröffentlicht.

Unterkategorien